Mögen Mädchen und Ministerpräsidenten ERP-Systeme?

Kurt Beck bei SoftENGINE - Wir löschen den EDV-Brandherd


1998 – Das Jahr der Verabschiedungen und der Neuzugänge – erinnern Sie sich?
Das Wortungetüm „Gewerbekapitalertragssteuer“ verschwand 1998 in der Versenkung – zur Freude von Unternehmen und Selbstständigen. Bill Clinton verstrickte sich in die Lewinsky-Affäre und sein Amtsenthebungsverfahren wurde für 1999 angestrebt. Helmut Kohl verabschiedete sich per Vertrag von der D-Mar, was seine Wahlchancen nicht unbedingt gesteigert haben dürfte –denn im Herbst 1998 verabschiedete er sich dann aus Bundeskanzleramt.

Doch es gab auch ein einige Neuzugänge: Thyssen-Krupp, Daimler-Chrysler und der Versicherungskonzern Generali sind Kinder der Abteilung „Mergers & Acquisistions“. Und im fernen Silicon Valley reichten Larry Page und Sergey Brin die Gewerbeanmeldung für ein Unternehmen Namens „Google“ ein.
Windows 98 erblickte das Licht der Welt – fast zeitgleich mit der Tochter von SoftENGINE-Geschäftsführer Matthias Neumer.

Ein Ereignis, dass den Firmenchef zum Nachdenken bewegte:

Mögen Mädchen eigentlich ERP-Systeme? Zu langweilig, dachte er sich vermutlich – und baute rund um das Zusatzmodul BüroWARE eBilling eine neue Firma auf. Heute gehört gotomaxx (damals als PDFMAILER GmbH gegründet) zu den führenden Anbietern für PDF-Erstellung und Dokumentenaustausch.

Und noch einen Neuzugang gab es bei SoftENGINE zu bestaunen: Ein altes Feuerwehrauto. Unter dem Motto „Wir löschen den EDV-Brandherd“ ging es mit dem Deutz zur CeBIT nach Hannover. Das wohl größte mediale Ereignis des Jahres 1998 war indes die Stippvisite von Landesvater Kurt Beck. Der machte auf seiner Tour durch den Pfälzer Mittelstand auch Station in Annweiler.