1993 - Als wir alle DOS sprachen

Neumer

Vor langer Zeit – in einer Welt ohne Tablets und Smartphones – trafen sich zwei Freunde im beschaulichen Steimertal in Annweiler am Trifels (bekannt auch durch Richard Löwenherz). Wir schreiben das Jahr 1993, als Bill Clinton die Hand zur Vereidigung hob und Werder Bremen Deutscher Fußballmeister wurde. Es war die Zeit, in der die schwerfällige Klotzgrafik von Windows 3.1 das Nonplusultra der Computertechnologie war und kaufmännische Software noch in Textform auf monochromen Röhren-Bildschirmen lief. Als sich Matthias Neumer und Dirk Winter in diesem Jahr zusammensetzten, ging es um mehr als Windows 3.1. Es ging um ihr erstes gemeinsames Unternehmen: SoftENGINE.

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1994 - Survival-Tour nach Hannover

20 jahre

Erinnern Sie sich noch an 1994? Richtig, es war das Jahr, als die „Eichenrotkappe“ mit beachtlichem Vorsprung den Titel „Pilz des Jahres“ holte. Auch in wirtschaftlicher Hinsicht wurden Weichen gestellt: Die Welthandelsorganisation WTO ging an den Start und der Europäische Wirtschaftsraum EWR nahm Gestalt an. Mandela wurde Präsident in Südafrika, Sony brachte die Playstation auf den Markt und wir jubelten geschlossen Michael Schumacher zu. Währenddessen bereitete sich eine kleine südpfälzer Softwareschmiede auf ihren ersten großen Auftritt vor:

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1995 - Volldampf voraus

20 jahre

Früher war die Welt auf europäischer Ebene noch in Ordnung. So gab es zum Beispiel 1995 viel zu feiern: Mit Schweden, Finnland und Österreich traten gleich drei Länder der EU bei. Dazu forderten immer mehr osteuropäische Staaten lautstark ihre Mitgliedschaft ein.
Eine Entwicklung, die der noch jungen Unternehmenssoftware BüroWARE in die Karten spielte. Schließlich gehörte „Europa“ zum Standardumfang von Warenwirtschaft und Finanzbuchhaltung. In der Folge wuchs das ERP-System rasant: Die Windows 95-Version gehörte zu den Ersten in der ERP-Szene. In schicker Block-Grafik erblickten neue Module und Funktionen das Licht der Welt. Einige von ihnen, wie die Module zum Management Information System (MIS) oder Computer Aided Sales – Neudeutsch: CRM – waren ihrer Zeit voraus. Zeitweilig gab es sogar eine Programmversion für IBMs OS/2-Betriebssystem. Ebenso erfolgreich lief der Aufbau des Vertriebsnetzes. Weil sich BüroWARE leicht anpassen ließ, war die Software optimal für Integratoren oder Branchenanbieter. Die Vertriebskampagne „programmierter Verkaufserfolg“ war so erfolgreich, dass es bereits im Sommer 95 genügend Partner gab, um für das erste Sommerevent den Grill anzuschmeißen.

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1996 - Harte Fakten in turbulenten Zeiten

20 jahre

Es war ein erfolgreiches Jahr für die Technologiebranchen: Greenpeace stellte das erste 3-Liter-Auto vor – wenn auch wenigstens 15 Jahre zu früh. Aber auch die IT-Technik konnte beachtliche Erfolge feiern. Der Superrechner „Deep Blue“ beispielsweise ließ Schach-Weltmeister Garri Kasparow eher im Schatten stehen. Frankreich zündete die letzte Atombombe und auf dem Frankfurter Flughafen durften wir Immobilien-Pleitier Jürgen Schneider wieder zu Hause begrüßen

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1997 - Was haben die BüroWARE AnBu und Dolly gemeinsam?

1997 erblickten sie das Licht der Welt. 1997 war ein richtungsweisendes Jahr – zumindest für Borussia Dortmund. Damals gewann der Verein zum ersten und bislang einzigen Mal die Champions League. Ein Ereignis, an das man sich gerade jetzt gern erinnert – speziell in Dortmund. Es war nicht die einzige Denkwürdigkeit des Jahres: In Schottland sprang „Klonkrieger“ Dolly durch den Stall. Als es Wissenschaftlern in Honolulu fast zeitgleich gelang, das erste Nagetier zu klonen, kam fast so etwas wie Science-Fiction-Feeling auf. In Berlin forderte Roman Herzog einen „Ruck durch Deutschland“, den die Wirtschaft auf eigene Weise umsetzte: Es war die Zeit medienwirksamer Partnerschaften. Die Lufthansa wollte beispielweise nur noch mit den neuen Freunden aus der Star Alliance fliegen. Doch seien wir ehrlich: So neu war die Sache auch wieder nicht.

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Mögen Mädchen und Ministerpräsidenten ERP-Systeme?

Kurt Beck bei SoftENGINE - Wir löschen den EDV-Brandherd


1998 – Das Jahr der Verabschiedungen und der Neuzugänge – erinnern Sie sich?
Das Wortungetüm „Gewerbekapitalertragssteuer“ verschwand 1998 in der Versenkung – zur Freude von Unternehmen und Selbstständigen. Bill Clinton verstrickte sich in die Lewinsky-Affäre und sein Amtsenthebungsverfahren wurde für 1999 angestrebt. Helmut Kohl verabschiedete sich per Vertrag von der D-Mar, was seine Wahlchancen nicht unbedingt gesteigert haben dürfte –denn im Herbst 1998 verabschiedete er sich dann aus Bundeskanzleramt.

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1999 - Mit Euphorie ins neue Jahrtausend

ERP seit 20 Jahren

Ob die Vereinten Nationen an Deutschland dachten, als Sie 1999 das „Internationale Jahr der Senioren“ ausriefen? Viele Bürger dürften jedenfalls kaum Zeit gehabt haben, an so etwas, wie die Rentenlücke zu denken. Die Wirtschaft boomte und der Neue Markt lockte mit der „schnellen Mark“. Nicht selten lagen die Hoffnungen dabei auf Unternehmen der IT-Branche, die erstaunliche Wachstumszahlen und noch erstaunlichere Prognosen auf den Tisch legten. Doch auch in der realen Wirtschaft tat sich etwas: Das Bundesarbeitsgericht bestätigte erstmals rauchfreie Büros – heute eine Selbstverständlichkeit.
„Das gibt’s nur einmal, das kommt nie wieder“ – Die Stimmung unter den ERP-Herstellern war weltmeisterlich:
Trends wie E-Commerce, Euro-Einführung und der Jahrtausendwechsel sorgten für prall gefüllte Auftragsbücher. Kein Wunder, dass bei so manchem Anbieter die Bodenhaftung verloren ging. SoftENGINE blieb hingegen auf dem eingeschlagenen Kurs. Börsenambitionen gab es nicht.

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Das Jahr 2000 - Kurs aufs 21. Jahrhundert

Bürola ERP

Im Jahr eins nach dem Jahrtausendwechsel ist für Vater Staat Zahltag: Mit dem Börsengang der Deutschen Post fließen 6,6 Milliarden Euro in den Staatshaushalt. Die Versteigerung der UMTS-Lizenzen bringt sogar mehr als 50 Milliarden Euro ein. Vielleicht wählt der Bund Deutscher Staudengärtner ja deshalb die „Fetthenne“ zur Staude des Jahres?
Die katholische Kirche feiert ihr großes Jubeljahr, während eine ihr nahestehende Partei knietief durch den Sumpf der Parteispendenaffäre watet. In der IT-Branche fusioniert das alte Online-Schlachtross AOL mit dem Medienkonzern Time Warner – und trabt gemächlich in Richtung Schlachthof. Microsoft bringt das vor allem im Serverumfeld erfolgreiche Betriebssystem Windows 2000 auf den Markt.
Und die ERP-Branche? Sie wäscht nach der „Y2K“-Party das dreckige Geschirr ab und wendet sich neuen Themen zu. Nach den hektischen Systemumstellungen der letzten Monate rücken verstärkt Zukunftsfragen in den Fokus. Eine neue SoftENGINE-Kampagne hebt auf die Servicekompetenz des Partnernetzes ab.

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2001 - Im Vorfeld der Euro-Umstellung

Kein Zweifel, 2001 war eines der turbulentesten Jahre der letzten Jahrzehnte: Die Terroranschläge von New York rissen erst das World Trade Center und anschließend die Aktienkurse zum Boden. Der Swiss Air ging der Sprit aus und die Maschinen blieben am Boden. In die EU wollte die Alpenrepublik laut Volksentscheid aber trotzdem nicht. Vielleicht eine Entscheidung mit Weitblick.

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Das Jahr 2002 - Angebote per E-Mail aus der ERP?

Nach dem Jahrtausendwechsel meistert BüroWARE auch die zweite große IT-Herausforderung des jungen 21. Jahrhunderts: die Euro-Umstellung. Mit dem Start ins neue Jahr standen weder Bänder still, noch verschwanden Millionenbeträge im Daten-Nirwana. Im Gegenteil, Servicetechniker und SoftENGINE-Partner verlebten einen ruhigen Start ins Euro-Zeitalter.

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2003 - Im Zeitplan: Mit BüroWARE 4.3 und der SoftENGINE-Party zum 10Jährigen

ERP Ente

Das Jahr „Eins“ nach der Euro-Umstellung: Die Europäische Union ist auf dem Zenit ihrer Beliebtheit. Malta und Estland unterzeichnen den Beitrittsvertrag. In Polen stimmen 77 % für die Union. Von der Finanzkrise fehlt noch jede Spur. 2003 ist vor allem verkehrstechnisch ein abwechslungsreiches Jahr: In Mexiko läuft der letzte Käfer vom Band (SoftENGINE setzt aber weiterhin auf die „Ente“ als Werbeträger).

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Das Jahr 2004: Besser, Höher, Schneller

CRM_Adressakte2004

Als Streichkandidat angereist, als Europameister nach Hause gefahren. Die Griechen sorgten bereits in 2004 für Furore. Ähnliches konnte man auch von der SPD sagen, die mit der „Agenda 2010“ die Menschen zum Teil auf die Straße trieb. Doch kontroverse Entscheidungen gab es auch anderswo. Zum Beispiel in Irland. Diese waren die Ersten in Europa, die Raucher konsequent auf die Straße verbannten. Viele andere Länder folgten diese Beispiel einige Jahre später.

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2005 - Hansdampf in allen Gassen

Was haben Opel, Infineon und die Deutsche Bank gemeinsam? 2005 üben sich alle drei in Massenentlassungen. Und sie sind bei weitem nicht die einzigen: Siemens verkauft seine Handysparte an BenQ und mit Walter Bau meldet der viertgrößte deutsche Baukonzern Insolvenz an. 2005 steigt die Arbeitslosenquote erstmals in der Nachkriegszeit auf mehr als fünf Millionen. Die rot-grüne Regierung stürzt. Es folgen Neuwahlen und die große Koalition unter Angela Merkel.

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2006 - Das Jahr 2006 - Die Sache mit der Mehrwertsteuer

SoftENGINE CeBIt 2006 - erstmals zweistöckig

2006 ist das Jahr der Informatik. Und das des deutschen Sattelschweins. Im Sommer scheitert Deutschland bei der „WM dahoam“ im Halbfinale gegen Italien – und wird am Ende Dritter. Etwa zur gleichen Zeit ruft die Stadt New York erstmals in ihrer Geschichte den Hitzenotstand aus. Bei über 40 Grad glühen die Klimaanlagen und der „Big Apple“ bekommt ein massives Stromproblem. Der Wirtschaftsteil der Zeitung ist in diesem Jahr selbst für Kinder interessant: Erst kauft Walt Disney das Trickfilmstudio Pixar, dann bringt Nintendo die Spielkonsole Wii auf den Markt. Alles hätte so schön sein können – doch dann erhöht die Bundesregierung die Mehrwertsteuer von 16 auf 19 Prozent.
SoftENGINE erhöhte dagegen nur den Messestand auf der CebIT von einen auf zwei Stockwerke!

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2007 - Service, Service, Service – und an die Kunden denken

SoftENGINE Setzt auf Ausbildung - AzubiCamp startet

Heiligendamm geben sich die Mächtigen der Welt die Klinke in die Hand. Dem hiesigen Luxushotel hilft der Rummel langfristig gesehen allerdings nicht – Es ging kürzlich endgültig in die Insolvenz. 2007 kann Deutschland erstmals seit 1969 einen ausgeglichenen Haushalt vorlegen. Zur Freude der Unternehmen sinken die Steuern. Die Aussicht, künftig zwei Jahre länger für die Rente zu arbeiten, gefiel hingegen nicht jedem Angestellten. Während mit dem Abgang von Edmund Stoiber der Unterhaltungswert der deutschen Politik deutlich sinkt, zeichnet sich in den USA bereits die nächste Krise am Horizont ab. Mit ihren Nachwehen schlagen wir uns noch heute herum.
In der SoftENGINE-Firmenzentrale im beschaulichen Hauenstein sind die Wirren der Weltpolitik allenfalls Randereignisse.

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2008: Endlich 15

Die Zahl 15 spielt 2008 eine große Rolle:
In Malta und Zypern wird der Euro offizielles Zahlungsmittel. Der Euro-Raum umfasst damit? Genau, 15 Länder!

Im gleichen Jahr feiert SoftENGINE in der Jugendstil-Festhalle zu Landau eine rauschende Geburtstagsparty. Und wie alt wird das Geburtstagskind? Korrekt, 15 Jahre!

Die rund 400 geladenen Gäste genießen bei exquisiter Küche ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm und ein opulentes Indoor-Feuerwerk. Vielen in Erinnerung geblieben ist sicherlich der legendäre Auftritt der Weather Girls, die mit erheblicher Verspätung anreisten, da sie in einem anderen „Landau“ waren. Denn hiervon gibt es bekanntlich mehrere… wenn auch nicht ganz 15…  

Einblick in das 15Jährige:  http://youtu.be/2i4f-N271No

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Im Bann des Web

WEBWARE ERP - markteinführung 2009

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2010 - Hallo, BusinessCONVENTION

Nach dem Willen der Kirchen soll 2010 eigentlich das „Jahr der Stille“ werden. Doch still wird es nur zeitweilig. Und das hauptsächlich an den europäischen Flughäfen. Die Aschewolken des isländischen Vulkans – Achtung, ganz langsam nachsprechen: „Ey-ja-fjall-a-jö-kull“ – legen den Flugverkehr lahm. Stattdessen wird 2010 zur Geburtsstunde des „Ret-tungs-schirms“, der in der Folgezeit für alle möglichen Situationen gefordert wird. Zum Beispiel für Hartz-IV-Empfänger. Deren Regelsätze vom Bundesverfassungsgericht für unschlüssig erklärt werden.
Definitiv keinen Rettungsschirm benötigt SoftENGINE. 2010 gibt das Softwarehaus das traditionelle Sommerevent für Endanwender frei. Am letzten August-Wochenende öffnet die „SoftENGINE BusinessCONVENTION“ in Landaus Jugendstil-Festhalle zum ersten Mal die Tore

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2011: Integration ist Trumpf

Universitäten sind für viele Menschen sprichwörtliche Elfenbeintürme. Orte, an denen sich die verschrobene Bildungselite mit abgehobenen Problemen beschäftigen – ohne jeden Bezug zur Realität. 2011 erhält die breite Masse Nachhilfeunterricht in puncto wissenschaftliches Arbeiten: Am Beispiel des Ex-Verteidigungsministers von Guttenberg erklären Medien und Blogger was man besser nicht tun sollte. Etwa zur gleichen Zeit startete in Nordafrika der „Arabische Frühling“, der die politische Ordnung vieler arabischer Länder gehörig durcheinander würfelt.

Auch am IT-Markt riecht es nach Revolution: Die Umsatzzahlen von Tablets und Smartphones steigen deutlich – zu Lasten von PCs und klassischen Notebooks. Googles Betriebssystem „Android“ bringt es im dritten Quartal 2011 auf einen Marktanteil von über 50 Prozent. Das ist mehr als doppelt so viel, wie noch ein Jahr zuvor. Die Milliardenübernahme des Telefondienstleisters Skype durch Microsoft verkommt da fast zur Randnotiz.

SoftENGINE feiert 2011 das „Jahr der Integration“. Bei fast allen neuen Entwicklungen stehen Schnittstellen und Anbindungen im Fokus. Den Auftakt macht auf der CeBIT die Integrationsplattform Marketplace. Sie liefert Produktinformationen aus BüroWARE im passenden Format an Webshops und Online-Marktplätze wie amazon oder eBay. Weitere Schnittstellen verbinden die Unternehmenssoftware mit Webshop-Systemen wie „VEYTON“ von xt:Commerce oder „EmMida“ von Speed4Trade . Und weil Umsatz allein nicht über den wirtschaftlichen Erfolg entscheidet, kommt kurze Zeit später die Anbindung an die Bonitätsauskunft „creditPass“ hinzu.

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