Glossar - Begriffe aus der ERP


AES:

AES ist die Abkürzung für "Automatisierte Export-System". Die deutsche Zollverwaltung hat zur Automatisierung und Beschleunigung der Zollabwicklung das "ATLAS"-Verfahren eingeführt, das "Automatisierte Tarif- und Lokale Zoll-Abwicklungs-System". Hierbei wurde im August 2006 u.a. die "ATLAS-Ausfuhr" eingeführt, wozu neben dem "ECS" (Export Control System) auch das "AES" gehört. Der Zoll will/wird so bis zum 1. Juli 2009 das bisherige papiergebundene Ausfuhrverfahren für die Wirtschaft ablösen.


Anpassbarkeit:

Im Bereich IT/Software bedeutet "Anpassbarkeit": Veränderbarkeit/ Individualisierbarkeit eines Systems durch zur Wahl stehende Eingriffsmöglichkeiten/Programmieroptionen ("Anpassungen", Konfiguration). Individuelle Anpassungen können auf verschiedenen Ebenen erfolgen (Funktionalität, Komfort, Design) und zielen insbesondere auf die Software-Ergonomie, um Anwendern ein möglichst optimales/effizientes Arbeiten zu ermöglichen.


ASP:

Application Service Provider (oder Providing) bedeutet wörtlich "Anwendungsdienstbereitsteller" (bzw. –bereitstellung). ASP-Lösungen sind von Anwendern/Unternehmen genutzte IT-Systeme, die nicht inhouse stationiert sind, sondern hard- und softwareseitig extern bereitgestellt, überwacht und gewartet werden. ASP-Lösungen werden über Online-Verbindungen angesteuert/genutzt und bieten den Nutzern den Vorteil, dass diese sich um Systemadministration, Problembehebungen, Wartung in keinerlei Weise kümmern müssen. Moderne ASP-Lösungen bieten den gleichen Komfort wie stationäre IT-Lösungen, die inhouse installiert und individuell konfiguriert werden und von hauseigenen Administratoren bzw. betreuenden IT-Technikern überwacht und gepflegt werden. (Die Abkürzung "ASP" steht auch für "Active Server Pages", eine spezielle Microsoft-Technologie).

 

Branchenlösung:
Unter Branchensoftware/Branchenlösungen versteht man auf Standardsoftware basierende Anwendungsprogramme (vor allem für ERP und PPS), die speziell auf den Bedarf von Unternehmen bestimmter Wirtschaftszweige/Branchen zugeschnitten sind. Im Gegensatz zu so genannter "Individualsoftware", die vollständig neu entwickelt wird, basieren Branchenlösungen auf bereits bestehenden (Standard-) Softwarelösungen. Diese werden mit Blick auf die speziellen Anforderungen einer Branche angepasst/optimiert (Link zu Anpassbarkeit) (Erweiterung der Funktionalität, mehr Komfort, automatisierte Standard-Workflows u. a.)

 

CRM:
Customer Relationship Management (~ "Kundenbeziehungs-Management") verfolgt das Ziel einer möglichst effizienten und optimalen Behandlung/Ansprache sowohl bestehender wie auch potentieller Kunden. Durch systematische (möglichst individuell differenzierte, gezielte) Ansprache/Behandlung soll die größtmögliche Kundenzufriedenheit erreicht werden, eine der elementaren Voraussetzungen für geschäftlichen Erfolg und Umsatzoptimierung. Moderne CRM-Softwaresysteme unterstützen integriert Vertrieb, Marketing und Support durch vernetzte Lösungen für Kommunikation und Datenorganisation (Analysen, Auswertungen, -> Data Warehouse -> Kampagnenmanagement)

 

Dakota:
Abkürzung für "Datenaustausch und Kommunikationen auf der Basis Technischer Anlagen", ein Programm der "Informationstechnischen Servicestelle der Gesetzlichen Krankenversicherung" (ITSG). Dient zum Übertragen von Sozialversicherungsmeldungen an die Annahmestellen der Krankenkassen per Datenfernübertragung (DFÜ). Seit 2006 ist dieses Verfahren für Unternehmen in Deutschland Pflicht. Das Programm Dakota gibt es in den zwei Versionen dakota.ag (für Arbeitgeber) und dakota.le (für Leistungserbringer).

 

Data-Warehouse:
Wörtlich: "Daten-Warenhaus". Der Begriff "Data-Warehouse" bezeichnet ein zentrales Datenlager, in dem alle für ein Unternehmen oder eine Einrichtung wichtigen/relevanten Daten gesammelt gespeichert sind, damit sie zu verschiedensten Zecken – für Dokumentationen, Analysen, Auswertungen – abgerufen werden können. Dieses Datenlager besteht in der Regel in einer strukturierten Datenbank, die Daten aus verschiedenen Quellen auf einer zentralen Ebene integriert und bereitstellt. Unternehmen legen sich einen solchen zentralen Daten-Pool an, um sich vor allem schnelle Abrufbarkeit von Daten, Transparenz (globaler Überblick) und gesicherte Grundlagen für Entscheidungen zu verschaffen.

 

DEÜV:
Die DEÜV (DatenErfassungs- und –übermittlungsverordnung) regelt (gemäß Artikel 1 der Verordnung zur Neuregelung des Meldeverfahrens in der Sozialversicherung) die "Erfassung und Übermittlung von Daten für die Träger der Sozialversicherung", lautet die offizielle Formulierung. Konkret betrifft dies für Unternehmen die Übermittlung der monatlichen An- und Abmeldungen für sozialversicherungspflichtige Beschäftigte und geringfügig/kurzfristig Beschäftigte an die Krankenkassen.

 

Elster:
Abkürzung für "Elektronische Steuererklärung". Sie gibt Privatpersonen, Firmen, Arbeitgebern die Möglichkeit, die Steuererklärunge(n) elektronisch via Internet an das Finanzamt zu übermitteln. Hierzu kann das "ElsterFormular", das kostenlose Steuerprogramm der deutschen Finanzverwaltung, genutzt werden oder jede andere ELSTER-fähige Software. Seit 2005 sind Unternehmer/ Arbeitgeber in Deutschland gesetzlich verpflichtet, ihre Lohnsteueranmeldungen, Umsatzsteuer-Voranmeldungen und Lohnbescheinigungen der Arbeitnehmer elektronisch über das ELSTER-System abzuwickeln.

 

ERP:
Enterprise Resource Planning (~ "Unternehmens-Ressourcen-Planung") ist der engl. Terminus für Planung (und Steuerung) betrieblicher/geschäftlicher Prozesse. Moderne ERP-Softwaresysteme tragen den verschiedenen Aspekten der Organisation und Verwaltung eines Unternehmens umfassend Rechnung und beinhalten integriert Lösungen für: Warenwirtschaft, Lagerhaltung, Disposition, Produktionsplanung (PPS), Finanzwesen, Personalwesen, Kundenbeziehungs-Management (CRM), Vertrieb, E-Commerce u. w. m.

Flexibilität:
Flexibilität (von lat. flectere, "biegen, beugen") bedeutet wörtlich "Beugbarkeit, Biegsamkeit". Im Kontext mit IT-Lösungen kann sich Flexibilität auf verschiedene Aspekte eines Systems beziehen: Größe, Ressourcen, Funktionalität, Saklierbarkeit, Anpassbarkeit, Wachstumsfähigkeit, Kompatibilität, ...

Der Flexibilität von IT-Systemen kommt heute auf Anwenderseite eine immer größere Bedeutung zu. Angesichts der Komplexität und Dynamik der Anforderungen spielt die Anpassbarkeit an vorhandene und sich ändernde Parameter (beispielsweise bei Organisations- und Produktionsabläufen in der kaufmännischen Anwendung) eine wichtige Rolle, damit Unternehmen effizient und wirtschaftlich arbeiten können. Daher ist Flexibilität im Bereich Business-IT-Lösungen heute zu einem elementaren Kriterium der Kaufentscheidung geworden.

Zur Flexibilität eines IT-Systems trägt entscheidend die Möglichkeit zu Updates und Upgrades bei. Anwender müssen Ihr IT-System auf dem neuesten Informationsstand halten können, um veränderten technischen und gesetzlichen Anforderungen zu bewältigen. Moderne IT-Systeme müssen dahingehend lernfähig sein und über eine hohe Kompatibilitätsrate untereinander verfügen. Je höher und einfacher ein System angepasst werden kann und beispielsweise automatisiert auf sich verändernde Bedingungen reagiert, desto flexibler ist es.


FIS:

Die Abkürzung "FIS" steht im Kontext mit kaufmännischer Software für "FinanzInformationsSystem" (sonst auch für "Führungsinformationssystem"). Als solches liefert es Zahlen, Daten und Informationen zu den verschiedenen Aspekten rund um die Finanzen und die Finanzverwaltung eines Unternehmens: Konten, Kontobewegungen, Liquidität, Anlagen, Verträge u.v.m. Führungskräfte und Entscheider bedienen sich des FIS für schnellen Informationsabruf, Analysen und Auswertungen, insbesondere um so eine sichere, fundierte Basis für Entscheidungen zu haben. Ein moderne FIS liefert auf Knopfdruck beispielsweise Kontoauszüge, Buchungsjournale, Offene-Posten- und BWA- Auswertungen, Saldenlisten, Periodenübersichten, Handels- und Steuerbilanz, EG-ZM-Meldung, UST-Voranmeldung u.m.


GDPdU:

Grundsätze zum Datenzugriff und zur Prüfbarkeit digitaler Unterlagen. Sie sind geltendes Recht in Deutschland und berechtigen die Finanzbehörde im Rahmen von Betriebsprüfungen/steuerlicher Außenprüfungen, die mit Hilfe eines Datenverarbeitungssystems erstellte Buchführung des Steuerpflichtigen per Datenzugriff zu prüfen. Die Unternehmen müssen die Daten in definierter Form überlassen/bereitstellen, so dass der Betriebsprüfer diese mit seiner Prüfersoftware lesen/auswerten kann.


HR:

Human Resources (~ "Menschliche Ressourcen"). Englischer Fachterminus für (zur Verfügung stehende/s) Arbeitskräfte/Personal. Als Planungsgröße/Faktor für die generelle Planung des Arbeitsbetriebs in Unternehmen wie für spezielle Projektplanungen sind die einsetzbaren Arbeitskräfte eine wichtige Kalkulationsgrundlage. Bei den "Human Resources" sind Qualifikation und Anzahl der Arbeitskräfte zentrale Aspekte. "Die richtige Person zur richtigen Zeit am richtigen Arbeitsplatz" gilt als Leitsatz im HR-Management.


Intrahandel:

Unter Intrahandel (lat. "intra" = "innerhalb") versteht man den Warenverkehr innerhalb der Europäischen Gemeinschaft. Dieser wird im Rahmen der Außenhandelsstatistik über statistische Warennummern und differenziert nach Import und Export erfasst. Unternehmen mit jährlich mehr als 300.000 Euro Intrahandelsvolumen je Handelsrichtung müssen dies per so genannter "Intrastatmeldung" an das Statistische Bundesamt melden. Die Meldung kann auf Papier oder elektronisch via Internet erfolgen.

 

Kampagnen-Management:
Kampagne bedeutet wörtlich "Feldzug". Der moderne CRM-Fachterminus "Kampagnenmanagement" meint den Prozess der Entwicklung, Durchführung und Analyse von Marketingmaßnahmen, basierend auf systematischer Nutzung vorhandener Daten (CRM-Datenbank, Data-Warehouse). Ein modernes "Kampagnenmanagement" ist planungssystem- bzw. softwaregestützt und verfolgt das Ziel, aus den vorhandenen/verfügbaren (Kunden-) Daten mittels methodischer Analysen, Verknüpfungen und Auswertungen möglichst effiziente Marketingaktionen zu entwickeln. (Wie und wann wird welches Angebot welchem Kunden optimal präsentiert?). Im Sinne des 1-to-1-Marketing ist maximierte Zielgruppengenauigkeit ein Hauptziel des KM, da hiermit die Erfolgschancen steigen. Die Leistungsfähigkeit moderner CRM- bzw. KM-Systeme erlaubt das parallele Durchführen mehrerer Marketingkampagnen. In der operativen Planung des KM spielt das "Controlling", d. h. die Erfolgsmessung mit konkreter Festlegung der Erfolgskriterien bereits im Vorfeld eine wesentliche Rolle.

 

MIS:
Abkürzung für Management-Informationssystem. Ein MIS ist ein EDV-technisches Informationssystem und versorgt das Management, sprich die Unternehmensführung, mit den für die Steuerung/Planungen (Controlling, Analysen, Prognosen) eines Unternehmens wichtigen Informationen/(Kenn-) Zahlen/Daten. Moderne MIS arbeiten/funktionieren häufig auf Basis eines "data warehouse", eines strukturierten Datenlagers, aus dem das MIS seine Basisdaten bezieht und in aufbereiteter Form zur Verfügung stellt.

 

PPS:
Produktionsplanung und –Steuerung. PPS-Systeme bieten organisatorische Lösungen für Produktionsunternehmen. Moderne PPS-Systeme berücksichtigen und vernetzen die für den Produktionsablauf relevanten Faktoren, Bereiche und Stationen innerhalb des Unternehmens und Produktionsprozesses. Die softwaregestützte zentrale übergreifende Planung, Steuerung und Kontrolle der operativen Abläufe und Ressourcen (Arbeitszeit, Maschinen, Material, Räume, Logistik) eröffnet weitreichende Optimierungspotentiale hinsichtlich Effizienz und Kosten. Solche PPS-Systeme sind vielfach Voraussetzung für die Zertifizierung von Unternehmen.

 

Schnittstelle:
Unter "Schnittstelle" versteht man im IT-Bereich ganz allgemein eine verbindende technische Lösung, die sowohl Hardware wie Software betreffen kann. Insofern können Geräte, Anschlüsse, Module, Interfaces und weitere System(zusatz)elemente je nach Kontext als Schnittstelle bzw. Schnittstellenlösung bezeichnet werden. Aufgabe/Leistungsmerkmal einer Schnittstelle ist es, eine Verbindung zwischen verschiedenen Geräten/Systemen/Plattformen zu schaffen, z. B. als Datenschnittstelle (data interface), Maschinen- oder Hardwareschnittstelle, Softwareschnittstelle bzw. auch Benutzerschnittstelle (user interface), eine Schnittstelle zwischen Mensch und Gerät. Standardisierte Schnittstellen sind beispielsweise für USB (Universal Serial Bus), Bluetooth, SCSI, Fire Wire, Ethernet, Midi u.v.m. Moderne Business-IT-Lösungen bieten standardmäßig eine breite Palette an Schnittstellen, die im Business-Alltag benötigt werden für (Daten-) Kommunikation (z. B. DATEV, ELSTER, DAKOTA) und operative Zwecke/Abläufe (für eCommerce, mobile Datenerfassung, Steuerung von Maschinen).

 

Skalierbarkeit:
Aus dem Italienischen/Lateinischen" "skala/scalea", was "Stufenleiter/Treppe" bedeutet. Skalierbarkeit ließe sich dementsprechend mit "Abstufbarkeit" übersetzten und meint im IT- Bereich die Anpassungsfähigkeit von Lösungen/Hard- und Software bei wechselnden Anforderungen. Als Qualitätskriterium beschreibt der Begriff das Verhalten von Programmen hinsichtlich ihrer Leistungsreserven bei wachsenden Eingabemengen. Je höher die Leistungsreserve, desto besser die Skalierbarkeit. Beispiel: Wenn ein Softwareprodukt bei der zehnfachen Leistung (Nennlast) mit etwa den zehnfachen Ressourcen auskommt, spricht man von guter Skalierbakeit. Braucht ein System bei doppelter Belastung bereits das Zehnfache der Ressourcen, liegt eine schlechte Skalierbarkeit vor. Ein gut skalierbares Programm benötigt bei doppelter Prozessorenanzahl nur die Hälfte der Rechenzeit.

 

SOA:
SOA steht für Serviceorientierte Architektur. Darunter versteht man ganz allgemein ein Managementkonzept, das sich (in seiner Infrastruktur) an gewünschten Geschäftsprozessen orientiert und dafür bedarfsgenau Services, sprich Dienste und Funktionen bereitstellt/bietet. Bezogen auf (Software-) Systeme meint SOA ein Struktur- bzw. Architekturkonzept, das auf separat bereitgestellten Services/Komponenten (wie z. B. Web Services) fußt. Neben Kostenvorteilen werden als Argumente für SOA-Systeme hervorgehoben, dass sich Services unterschiedlicher Plattformen/Datenformate über Schnittstellen in einer zentralen Steuerungsoberfläche zusammenführen lassen und dass Unternehmen schnell auf veränderte Anforderungen reagieren können. Als kardinaler Nachteil von SOA wird der in der Regel hohe Aufwand für die Entwicklung bzw. für den Systemumbau gesehen.

 

SQL-Datenbank:
Unter dem Kürzel SQL für "Structured Query Language" (wörtlich "Strukturierte Abfrage-Sprache") verbirgt sich die von IBM entwickelte Abfragesprache für Datenbanken, die aufgrund ihres Funktionsprinzips insbesondere für die Anwendungsumgebung Internet geeignet ist. Ein zentraler Server stellt die Daten bereit, verschiedene Clients (Nutzer) können gleichzeitig darauf zugreifen. Eine SQL-Datenbank funktioniert im Wesentlichen wie jede andere Datenbank. Daten werden detailliert/differenziert, nach Parametern geordnet gespeichert, um sie in Form strukturierter Abfragen für verschiedenste Zwecke wieder abrufen bzw. auch verändern/bearbeiten zu können. SQL-Datenbanken sind für hohe Datenmengen ausgelegt, daher für eCommerce/eShops besonders geeignet und sehr vielseitig nutzbar. SQL-Datenbanken lassen sich über zahlreiche Softwareprodukte und Browser integrieren und nutzen. Sie sind u. a. mit PHP- oder Perl-Skripten kombinierbar, um dynamische Webseiten zu erstellen.

 

Taskflow:
Wörtlich: "Aufgabenfluss". Der Taskflow beschreibt detailliert die Folge der konkreten Arbeitsschritte/-stationen, die zur Erreichung eines Projektziels abzuarbeiten bzw. zu durchlaufen sind. Über das BüroWARE Taskflow Center (Bestandteil im BüroWARE CRM-Modul "Office Planer") lässt sich der gesamte betriebliche Workflow zentral steuern, verwalten und überwachen.

 

Wachstumsfähigkeit:
Von Wachstumsfähigkeit bei IT-Systemen spricht man, wenn eine (Hard- und/oder Softwarelösung) darauf ausgelegt/"vorprogrammiert" ist, dem Anwender bei Bedarf schnell und ohne Komplikationen benötigte Ergänzungen und Erweiterungen zur Verfügung zu stellen bzw. auch einen Wechsel zu kompatiblen höheren Versionen derselben Lösung/Produktrange zu ermöglichen. Wachstumsfähige Software ist in der Lage, bei veränderten Bedingungen wie wachsender Betriebsgröße oder erhöhter Anzahl von Clients ein entsprechendes Leistungsvolumen zu erreichen. Auch die Möglichkeit zur Implementierung weiterer Tools beziehungsweise modular eingepflegter Programmparts ist damit gemeint. Wachstumsfähige Systeme gewährleisten durch ihre lange Nutzungsdauer Planungssicherheit und Effizienzvorteile, da bei Erweiterungen stets auf der bestehenden Basis bzw. bekannten Anwendungsumgebung weiter gearbeitet werden kann. Eine Einarbeitung in neue oder modifizierte Komponenten ist in der Regel bedeutend schneller und somit effizienter möglich, als es bei Komplettaustausch von IT-Systemen oder Software-Produkten der Fall ist.

 

Workflow:
Wörtlich: "Arbeitsfluss". Der Begriff meint ganz allgemein einen aus sukzessiven Teilschritten bestehenden Arbeitsablauf. Im Bereich Business-Software spielt die Automatisierung der einzelnen Teilschritte bis hin zu komplett durchautomatisierten Workflows eine immer größere Rolle im Sinne betrieblicher Prozessoptimierungen.