2001 - Im Vorfeld der Euro-Umstellung

Kein Zweifel, 2001 war eines der turbulentesten Jahre der letzten Jahrzehnte: Die Terroranschläge von New York rissen erst das World Trade Center und anschließend die Aktienkurse zum Boden. Der Swiss Air ging der Sprit aus und die Maschinen blieben am Boden. In die EU wollte die Alpenrepublik laut Volksentscheid aber trotzdem nicht. Vielleicht eine Entscheidung mit Weitblick.

In Deutschland begann mit dem Konsens zum Atomausstieg ein jahrelanges Hickhack in der Energiepolitik. Und doch gab es in düsterer Zeit auch Positives zu vermelden: Mit dem „Gesetz zur Bekämpfung gefährlicher Hunde“ bekamen Kampfhunde Hausverbot in Deutschland und Bayern München gewann, wie auch ganz aktuell, die Champions League. Nicht zu vergessen die Einführung des „längt überfälligen Weltmännertags“ und der Marktstart von Windows XP – bis heute Microsofts erfolgreichstes Betriebssystem.

Bei SoftENGINE stand indes alles im Zeichen der Euro-Umstellung. Um es den Anwendern möglichst bequem zu machen, griffen die Entwickler tief in die Trickkiste: Ein Euro-Assistent konvertierte Geschäftszahlen, passte Eingabefelder an und änderte Prozesse. Die Ergebnisse konnte man sich anschließend per Simulation ansehen. Selbst die Schwellenpreisberechnung übernahm BüroWARE 4.1 nach festen Regeln. Ein weiterer Schwerpunkt lag auf dem kaufmännischen Komplettpaket „Acquit“, das 2001 auf dem Markt kam. Als „Out-of-the-box“-Lösung adressierte die Standardsoftware die steigende Zahl der Existenzgründer und Kleinbetriebe.

Nach dem Motto „Sicherheit, Wirtschaftlichkeit, Service“ umfasste das Paket auch Service und Wartung. SoftENGINE‘s nachhaltiger Erfolg blieb nicht ohne Folgen: Das damals auf 30 Mitarbeiter gewachsene Team überforderte die Räumlichkeiten in Annweiler. Nach dem Umzug in die neue Hauensteiner Firmenzentrale atmeten nicht wenige auf.